Dezember 2016
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In Maasholm an der Schleimündung.

Wir haben ja immer schöne Ausflüge gemacht. Und weil wir eine Menge sehen wollten, sind wir auch eine Menge rumgefahren. Unsere Nacktnasen wollten unbedingt mal an die Schlei. Nicht, dass Herrchen da nicht schon gewesen wäre (er war schon mit der 6. Klasse dort auf Klassenfahrt Smile ), aber nach so langer Zeit wollte er seine Erinnerungen auch mal wieder auffrischen.

Und da wir keine halben Sachen machen, sind wir gleich bis an die Spitze der Schlei, nach Maasholm, gefahren. Dort gibt es einen netten Hafen (mit lecker Fischbrötchen) und man kann dort in Richtung eines Naturschutzgebietes laufen. Das wollten wir natürlich, denn in Naturschutzgebieten riecht es ja immer nach Rehen. Smile

 

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Fehmarn.

Die einen sagen, dass Fehmarn die Ecke Deutschlands ist, in der die höchste Anzahl an Sonnenstunden gemessen wird. Andere sagen, dass Fehmarn die Achse des Bösen ist. Smile

Uns waren beide Argumente recht, um der Insel einen Besuch abzustatten. Und sie hat — zumindest was die Sonne angeht — ihren Ruf verdient. Wir sind im Regen losgefahren, hatten nur Sonne auf der Insel und sind im Regen wieder angekommen.

Der kleine Doofsack musste natürlich seinem Hobby nachgehen: Sich irgendwo draufsetzen und warten, bis man gefüttert wird. Beherrscht er in Vollendung und hat sich hinterher nur noch von Felsen zu Felsen bewegt. Smile

 

Er war total der Trendsetter, sodass sich die Möwen und die Kormorane schon genötigt sahen, es ihm nachzueifern.

Aber die waren so weit weg, dass die Nacktnasen ihnen keine Hundekuchen zuwerfen konnten.

Zum Abschluss des Tages mussten wir wieder Fähren angucken. Joshi musste ja gleich — wie bereits geschrieben — eine Stunt-Einlage machen und wurde von Frauchen dafür angezählt.

Denn nur so konnten die Nacktnasen die Fähren bewundern.

Und Herrchen konnte seinen Fotozwang ausleben und irgendwelchen Schrott knipsen.

Ich sage euch, mit diesen Nacktnasen hat man es auch nicht leicht.

Der erste Tag an der Ostsee.

Dänemark hat seine Vorteile. Besonders die Nordspitze von Dänemark. Deutschland hat aber auch seine Vorteile. Zum Beispiel den, dass die Fahrzeit nur die Hälfte beträgt. Und schöne Ecken gibt es überall und Ostholstein gehört eindeutig dazu.

Am ersten Tag hatten wir allerdings gleich etwas Pech mit dem Wetter. Wir waren erst in Laboe und sind ordentlich  nass geworden. Danach waren wir dann noch — wie durch Zufall — um 14:00 Uhr in der Innenstadt, wo die Fähre nach Norwegen ablegt. Das mussten die Nacktnasen natürlich bewundern.

Abends sind wir dann noch etwas am Strand unterwegs gewesen. An diesem Tag war die Ostsee so glatt, dass selbst Joshi reingegangen ist. Der Strand ist allerdings etwas ungewohnt, wenn man Norddänemark (Nordseeküste) gewohnt ist. Er ist schmal und steinig. Aber uns Hunden war das egal. Wir finden den Strand eher unspannend und wollen lieber dort herumdödeln, wo auch etwas wächst. Häschen zum Beispiel. Oder Rehe. Und habt ihr schon mal Rehe am Strand wachsen sehen?

 

 

 

 

Glück im Unglück!

Heute hat das Joshi Geburtstag und wir hatten noch einen schönen Tag an der Ostsee. Waren in Stakendorf und haben lecker Fischbrötchen geknabbert und wollten dann zurück zum Ferienhaus und eine Nacht vorher abreisen, damit wir den Verkehr morgen umgehen, als unser Mobil nur noch ruckelte, rauchte, immer langsamer wurde und Herrchen das Teil gerade noch von der Bundesstraße bekam, als er komplett ausging.

Pech ist, wenn Freitagnachmittag das Auto verreckt, wenn man doch eigentlich zwei Stunden später abreisen wollte, die Vermieter schon in den Startlöcher standen, damit sie einen Tag früher anreisen konnten…

Glück ist:
– Wenn eine Minute später ein Mechaniker anhält.
– Wenn der Mechaniker im Autohaus anruft.
– Wenn der Hausverwalter 10 Minuten später auch noch kommt.
– Weitere 15 Minuten später das Autohaus mit dem Abschleppwagen kommt.
– Der Wagen so steht, dass Frauchen mit uns Hunden am Strand bis zum Ferienhaus gehen kann.
– Im Autohaus morgen ohnehin gearbeitet wird.
– Herrchen zum Ferienhaus gebracht wurde (nachdem er im Autohaus noch hätte Schnittchen fressen können).
– Wir NICHT auf der Autobahn liegengebliegen sind.
– Wir NICHT mit zwei Hunden im Hotel übernachten müssen.
– Wir unser Auto morgen wieder bekommen.

Insofern gönnen sich die Nacktnasen jetzt ein Bier, wir haben lecker gefressen und harren der Dinge, die da morgen passieren. Smile

Tüffeln!

Tradition und Moderne. Das sind zwei Dinge, die sich selten gut vertragen. Man sieht es immer wieder daran, dass traditionelles Handwerk auf dem Rückzug ist und die Wegwerfgesellschaft auf dem Vormarsch ist.
Umso schöner ist es, dass es noch ein paar Leute gibt, die das alte Handwerk noch beherrschen. Auch wenn es wohl absehbar ist, dass es nicht immer fortgeführt werden kann.

Wir waren heute jedenfalls in der Schuhmacherstadt Preetz und Frauchen hat Beute beim letzten Holzschuhmacher in Deutschland gemacht. Der Kauf dort ist wirklich ein Erlebnis. Inklusive kleiner Tour durch die Werkstatt mit unglaublich vielen kleinen netten Details und viel Wissen zu Holzschuhen. Da hat selbst Herrchen stillgehalten, der sonst Schuhgeschäfte nur im absoluten Notfall betritt.
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Stunt-Hund Joshi

Joshi hat Herrchen zwei Dinge voraus:
1. Er kennt keine Angst.
2. Er hat kein Problem mit Höhe (wegen 1.)

Als wir gestern am Fähranleger waren, konnte man bis auf die Mole gehen und die Fähren sind direkt an uns vorbei gefahren. Die Mole hat eine Mauer… Und wie das so ist, kommt Joshi, schaut erst vorsichtig, wie breit das oben ist, um dann bei nächster Gelegenheit dem Herrchen einen Herzkasper zu verpassen.
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Man erkennt es gut an Herrchens verkrampfter Leinenhaltung, während Joshi sein Ohr noch cool im Wind wehen lässt.

Zu Herrchens Ehrenrettung sei gesagt, dass es auf der Wasserseite der Mole einige Meter nach unten ging und der Übergang ins Wasser mit einen großen Steinen dekoriert war. Wer dort baden geht und keinen Daumen zum Festhalten an Rettungsring oder -stange hat, hat wohl schlechte Karten. Von den Strömungen an so einer Mole mal ganz zu schweigen.

Deswegen halte ich mich bei solchen Sachen auch mit diesen Kaspereien zurück. Aber cool ist’s schon irgendwie, oder?

Fernweh? (2)

In diesem Teil von Deutschland scheinen die Leute sehr von Fernweh geprägt zu sein. Oder gibt es eine andere Erklärung dafür, dass es hier sehr viele Ecken gibt, von denen aus man in andere Länder kommen kann?

Wir waren gestern jedenfalls auf Fehmarn und konnten bestätigen, dass es die sonnenreichste Ecke Deutschlands ist. Nachdem es in Kiel etwas schietig war (was nicht gerade zu Herrchens Laune beiträgt), hatten wir gestern prima Wetter. Es war sonnig und es war warm.
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Joshi gibt ja gerne den Steinsitzer, weil es sich in der Regel lohnt. Also schaut er immer, dass Herrchen auch ja mitbekommt, wenn er auf Steinen steht, auf ihnen balanciert oder sonstigen Blödsinn macht.

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Hier ein Bild aus Puttgarden. Wir waren beeindruckt, in welcher Frequenz die Fähren hier an- und wieder ablegen. Und das, obwohl eine Fähre noch unbenutzt in der Ecke stand.

Die Schattenseiten von Joshis Kletterei zeigen wir euch denn auch noch.

Fernweh?

„Fernweh?“ fragte Frauchen Herrchen, als die Fähre nach Norwegen in Kiel ablegte. „Ein bisschen!“ sagte Herrchen.
Also wenn ihr mich fragt, ich brauche das mit diesen schwankenden Booten ja nicht unbedingt. Haltet also die Daumen, dass die sich nicht noch irgendwelchen Blödsinn einfallen lassen.

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Erst einmal Überblick verschaffen!

Für unsere Verhältnisse haben wir uns für einen ungewöhnlichen Urlaub entschieden, denn
1. Er war recht spontan geplant und
2. sind wir an der Ostsee gelandet.
Und wie es sich gehört, muss schnell die Umgebung erkundet werden. Und da bietet es sich an, eine Aussichtsplattform, von der die Menschen lieber Vögel beobachten.

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Und wenn man als Kletterwäller geboren ist, dann muss man sich das von oben anschauen. Ich als Wurschti bin ja gut geerdet und finde es besser, wenn man mit allen vier Beinen fest auf dem Boden steht.

Der Unterschied?

Irgendwie hört man ja immer wieder, dass ein Jahr wie das andere sei. Und neulich wurde im Radio gesagt, dass der „Winter“ 2013/2014 nicht in die Geschichtsbücher eingehen wird. Ich finde schon, dass er uns im Gedächtnis bleiben wird. Nämlich als der Winter, der selbst im Harz nicht mehr als 3 Tage mit halbwegs Schnee gebracht hat.

Deutlich wir das, wenn man mal genau ein Jahr zurückschaut.

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Ende März 2013 lag dick Schnee bei uns. Das war zwar auch ungewöhnlich. Aber nicht soooooo ungewöhnlich. Gut für uns: Wir haben selbst die Vögel an der Futterstelle sehen können, die sonst eigentlich erst kommen, wenn sie genug Futter finden.

 

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Und dieses Jahr? Dieses Jahr sind schon ein Teil der Frühblüher durch.

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Auch im Wald, wo sonst immer noch viel länger Schnee liegt, kann man schon auf Holzpoltern sitzen. Wenn man denn Lust dazu hat.

 

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Ich bevorzuge eher das Geruchsfernsehen. Hier sind wir über der Okertalsperre. Während andere die Aussicht genießen finden wir die Gerüche viel interessanter. Dadurch, dass der Winter nicht nur schnee- sondern auch insgesamt niederschlagsarm war, ist der Füllstand der Talsperre nicht wirklich berauschend.